Fast 1.000 Teilnehmerinnen beim ersten Female Network Festival – Starkes Signal für den Wirtschaftsstandort Düsseldorf

Düsseldorf, 4. März 2026
Mit rund 1.000 Teilnehmerinnen hat das erste Female Network Festival im CCD Congress Center Düsseldorf ein deutliches Zeichen für strategische Vernetzung, Sichtbarkeit und unternehmerische Verantwortung gesetzt. Das netzwerkübergreifende B2B-Event für Frauen mit Führungsverantwortung brachte erstmals Entscheiderinnen, Unternehmerinnen, Nachwuchsführungskräfte sowie zahlreiche Düsseldorfer Frauennetzwerke auf einer gemeinsamen Plattform zusammen.
Initiiert wurde das Festival von Dr. Charlotte Beissel (Stadtwerke Düsseldorf AG), Annette Grabbe (Rheinbahn AG), Henrietta Six (Stadtsparkasse Düsseldorf) sowie Maria Kofidou (Düsseldorf Congress GmbH). Schirmherr der Veranstaltung war Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf.
Plattform für strategische Vernetzung und Weiterentwicklung
Ziel des neuen Formats ist es, Sichtbarkeit zu schaffen, Austausch zu fördern und strategische Allianzen zu ermöglichen. Das Female Network Festival versteht sich bewusst als Aggregator und Plattform für Netzwerke – mit dem Anspruch, bestehende Initiativen nicht nebeneinander fortzuführen, sondern strukturell miteinander zu verbinden.
„Netzwerke sind kein Selbstzweck. Ihre Kraft entsteht, wenn aus Austausch konkretes Handeln wird“, betont Annette Grabbe, Vorständin der Rheinbahn. „Das Female Network Festival schafft genau diesen Rahmen und bringt unterschiedliche Frauennetzwerke strukturiert zusammen, um Kompetenzen zu bündeln, Verantwortung zu teilen und Veränderung zu beschleunigen. Das stärkt Führung, Innovation und den Wirtschaftsstandort Düsseldorf.“
Inhaltlich verband das Festival Impulse zu wirksamer Führung, strategischer Netzwerkkompetenz und professioneller Sichtbarkeit mit konkreten Austauschformaten. Christina Puello, Unternehmerin und Präsidentin des Verbands der Unternehmerinnen in Deutschland (VdU), betonte in ihrer Keynote, dass Netzwerke erst dann Wirkung entfalten, wenn sie strategisch gedacht und in unternehmerisches Handeln übersetzt werden.
Leadership, Verantwortung und demokratisches Engagement
Ein besonderer Höhepunkt war das Panel „Leadership Unplugged – Mut. Macht. Menschlichkeit.“ mit Ministerin Mona Neubaur, Annette Grabbe, Dr. Charlotte Beissel, Maria Kofidou und Karin-Brigitte Göbel. In einem offenen Dialog diskutierten die Speakerinnen über Führungsverantwortung, Machtverständnis, Selbstzweifel und den Spagat zwischen Menschlichkeit und notwendiger Entschlossenheit in verantwortungsvollen Positionen.
„Verantwortung, unternehmerischer Mut und Innovationsgeist sind keine Frage des Geschlechts“, sagte Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. „Gerade in Zeiten des Umbruchs brauchen wir starke, sichtbare Frauen, die Orientierung geben, Haltung zeigen und die Zukunft aktiv gestalten. Beim Thema Chancengerechtigkeit gibt es auch in NRW noch viel zu tun – vom Gender Pay Gap bis hin zu strukturellen Hürden für Gründerinnen. Ich setze mich entschlossen dafür ein, dass alle Frauen die Möglichkeiten und Perspektiven bekommen, die ihnen zustehen. Dazu gehört auch ein verlässlicher Mutterschutz für Selbstständige. NRW hat dazu eine Bundesratsinitiative gestartet – jetzt muss der Bund handeln. Davon profitieren alle: unsere Gesellschaft, unsere Wirtschaft und unsere Demokratie. Formate wie das Female Network Festival leisten hier einen wertvollen Beitrag.“
Mit der IHK Engagement Lounge zeigte die Industrie- und Handelskammer Düsseldorf zudem praxisnah auf, wie Frauen Zugang zu wirtschaftlichen Entscheidungsräumen erhalten und dort aktiv mitgestalten können. Damit wurde ein weiterer Baustein zur strukturellen Förderung von Weiterbildung, Weiterentwicklung und Mitgestaltung sichtbar.
„Viele Unternehmen in Düsseldorf engagieren sich bereits intensiv für die Förderung von Frauen – im eigenen Haus und darüber hinaus“, betont Henrietta Six, Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse Düsseldorf. „Wenn wir diese Initiativen strategisch vernetzen, entsteht echte Wirksamkeit. Genau das ist mit diesem Festival gelungen.“
Fortsetzung geplant
Die große Resonanz zeigt: Der Bedarf an einer netzwerkübergreifenden Plattform für Frauen mit Führungsverantwortung ist hoch. Die Initiatorinnen haben sich darauf verständigt, das Format weiterzuführen und perspektivisch auszubauen. Konkrete Details zur Weiterentwicklung werden in den kommenden Monaten erarbeitet.
Mit dem Female Network Festival setzt Düsseldorf ein sichtbares Signal für neue Formen der Zusammenarbeit – getragen von Wirtschaft, Stadt und starken Netzwerken.
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Bildquelle: Heike Katthagen für das Female Network Festival Düsseldorf
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